Schafzuchtverband

Hinweise für Beschicker der Körung

  • Voraussetzung für den Auftrieb von Schafen ist nach wie vor der Nachweis einer wirksamen Immunisierung gegen die Blauzungenkrankheit. Wer 2022 erstmals impft, muss je nach Impfstoff spätestens Anfang Mai mit der Grundimmunisierung beginnen, da teilweise 2 Impfungen im Abstand von 60 Tagen nötig sind. Die Beschicker der Körung sollten sich daher schnellstmöglich mit ihrem Tierarzt in Verbindung setzen. Infos der EU zur Blauzunge (nur auf Englisch) inkl. Karten der Restriktionszonen gibt es unter https://ec.europa.eu/food/animals/animal-diseases/control-measures/bluetongue_en .

Lt. Info des Veterinäramtes ist in Limburg nur BTV 8 relevant. Eine Kombiimpfung gegen BTV 8 und gegen BTV 4 ist zulässig. Es gibt auch Impfstoffe, die die Grundimmunisierung in nur einer Impfung erreichen (z.B. BTVPUR, SYVAZUL BTV). Fragen Sie Ihren Hoftierarzt danach! Eine Übersicht der für Schafe zugelassenen Impfstoffe findet sich auf den Internet-Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/tierarzneimittel/schafe/schafe-node.html . In einigen Bundesländern gibt es auch 2022 einen Zuschuss zu den Impfkosten, der über die Tierseuchenkasse / den Tierarzt abgerechnet wird.

  • Bitte melden Sie Ihre Tiere bis spätestens 31. Mai bei der Herdbuchführung an: Anke Mückenheim, Dinghöfter Weg 3, 24354 Rieseby; herdbuch@schafzuchtverband.de.

  • Schurtermin für Böcke ist wie jedes Jahr spätestens der 15. Mai.

  • Bitte veranlassen Sie rechtzeitig die Genotypisierung der Böcke und schicken Sie eine Kopie des Ergebnisses möglichst bis Ende Mai an die Herdbuchführung – per Post oder als Scan per Mail.

  • Das Standgeld beträgt wie im Vorjahr 15,- € pro Bock; weibliche Tiere im Gatterverkauf sind gebührenfrei.

  • Alle Tiere, die an der Körung aufgetrieben werden, benötigen ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt, das maximal 10 Tage vor der Körung ausgestellt wurde. Das Formular für das Gesundheitszeugnis wird im Juli auf der Homepage www.schafzuchtverband.de eingestellt und den Beschickern zugemailt, sobald die Formalitäten mit der Amtstierärztin vor Ort geklärt sind